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Karies beginnt als Entkalkungsprozess aussen an der Oberfläche von Zahnhartsubstanzen. Voraussetzung ist ein bakterieller Zahnbelag auf der Zahnoberfläche.

Bestimmte Bakterien in diesem Plaquebelag bauen insbesondere Zucker, welcher mit unserer Nahrung in die Mundhöhle und in den Zahnbelag gelangt ist, in ihrem Stoffwechsel zu organischen Säuren ab. Diese Säuren greifen dann z.B. die Schmelzoberfläche an.

Bei einer sehr guten Mundhygiene (Fluoridzahnpaste, Zahnseide) und der Vermeidung von Zucker, kann sich die angegriffene Zahnoberfläche wieder remineralisieren (stabilisieren).

Werden diese Bakterien aber weiterhin mit Zucker "gezüchtet" und die Mundhygiene vernachlässigt, ist der Zahn weiteren Säureangriffen ausgesetzt, die dann auch mit Fluorid aus Zahnpasten oder Gelées nicht mehr remineralisiert werden können - es entsteht Karies, das berühmte " Loch " im Zahn.

Studien zeigen, dass der Kariesbefall in der Schweiz wieder stark gestiegen ist, neu wurde bei 45% der untersuchten Kinder Karies diagnostiziert!

Wichtig
Ganz wichtig ist die Mundhygiene vor dem zu Bett gehen.
Da unsere Speicheldrüsen nachts auch schlafen, dann die Säuren der Kariesbakterien nicht verdünnen und puffern können, haben die Bakterien im ideal feucht-warmen Klima in der Mundhöhle stundenlang Zeit sich zu vermehren und sich ans Werk zu machen. Bakterien bevorzugen Zahnzwischenräume wo sie am wenigsten gestört werden.
Darum sollte nebst der Zahnbürste die Zahnseide (der Zahnstocher der Brush-Stick oder das Zwischenraumbürstchen) jeden Abend benutzt werden.